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Technische Merkblätter

Know-how rund um das Thema Spannbeton-Fertigdecken

Der Bundesverband Spannbeton-Fertigdecken e.V. hat ein umfangreiches Nachschlagewerk zu dem Thema Spannbeton-Fertigdecken konzipiert.

 
Dazu gehört die überarbeitete Industrierichtlinie Spannbeton-Fertigdecken 2017. Initiiert durch den BVSF und die Forschungsgesellschaft VMM Spannbetonplatten GbR haben die deutschen Hersteller  bereits 2016 den Weg für die Spannbeton-Fertigdecken in die Zukunft geebnet. Unterstützung fanden sie dabei vom Ingenieurbüros H+P Ingenieure GmbH aus Aachen.
Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes zur Bauproduktenverordnung haben die Hersteller von Spannbeton-Fertigdecken nach Lösungen gesucht und alle Anstrengungen unternommen, um das deutsche Sicherheitsniveau beizubehalten. Dieses Produkt unterliegt der europäisch, harmonisierten Norm EN 1168 und die bisher geltenden Zulassungen verloren im Oktober 2016 ihre Rechtsgültigkeit.  

 

Mit dem, von H+P Ingenieure GmbH erstellten, gutachterlichen Vergleich der Zulassung mit der DIN EN 1168 konnte nachgewiesen werden, dass bei der Bemessung der Decken das bestehende Sicherheitsniveau auch ohne Zulassung mit wenigen Konkretisierungen und Hinweisen zur DIN EN 1168 erhalten bleibt. Diese Konkretisierungen und Hinweise finden sich in der hier veröffentlichten Industrierichtlinie wieder. Alle Nachweise können mit vorhandenen und geltenden Normen (Eurocode 2, dessen nationalen Anwendungen und der EN 1168) sicher ausgeführt werden. Die Industrierichtlinie konkretisiert den Umgang mit den informativen Anhängen der EN 1168 und enthält Hinweise für die Nachweisführung. Sie soll bei allen Beteiligten, wie Planern, Bauausführenden und Bauaufsichtsbehörden dazu beitragen, das Vertrauen in das Produkt Spannbeton-Fertigdecke weiter zu stärken.

Überarbeitung der Industrierichtlinie 2017

Nachdem die Hersteller von Spannbeton-Fertigdecken im vergangenen September die Industrierichtlinie veröffentlichten, folgte eine rege Diskussion in unterschiedlichen Fachkreisen. Diese Diskussion führte zu den Änderungen in der Richtlinie.
Im Wesentlichen wurde der Inhalt ergänzt durch die Kapitel: Baustoffe, Bewertung der Konformität sowie einem Anhang mit einem Rechenmodell zum Nachweis der biegeweichen Auflagerung. Zudem wurden redaktionelle Änderungen vorgenommen.
Einige der Änderungen werden bereits im europäischen Normungsgremium diskutiert und sollen in dieser oder ähnlicher Form in die EN 1168 einfließen. Andere, wie beispielsweise die Ausführungshinweise, sollen in eine nationale Anwendungsnorm überführt werden, wozu die ersten Gespräche laufen.
Die Industrierichtlinie basiert auf der ehemaligen Zulassung, wurde durch neue Erkenntnisse ergänzt sowie angepasst und von vielen unterschiedlichen Fachkreisen diskutiert. Sie kann somit als Stand der Technik angesehen werden.  
Es bleibt zu beachten, dass die Anwendung der Industrierichtlinie freiwillig ist. Es besteht, ähnlich wie bei den bisher gültigen zusätzlichen Zulassungen, keine rechtliche Verbindlichkeit. Die Richtlinie ist, sofern sie zur Anwendung kommen soll, privatrechtlich zu vereinbaren. Wenn der Hersteller die Richtlinie anwendet, wird er dies durch eine Herstellererklärung erklären und in den Lieferunterlagen darauf verweisen.

 

Darüber hinaus biete der BVSF einzelne technische Merkblätter, die kurz und prägnant auf ...

... etc. eingehen, sind ganz auf die Bedürfnisse von Planern, Architekten und Ingenieuren zugeschnitten.

Derzeit werden die Merkblätter überarbeitet.
In Kürze stehen alle wieder zum Download zur Verfügung!

 

BVSF Merkblatt biegeweiche    

 

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2017  Spannbeton-Fertigdecken