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...auf der Internetseite des Bundesverbandes Spannbeton-Fertigdecken e.V. (BVSF).

Seit 1994 unterstützt der Bundesverband Spannbeton-Fertigdecken e.V. (BVSF) seine Mitgliedsunternehmen, um den Bekanntheitsgrad von Spannbeton-Fertigdecken zu erhöhen und den Wissenstransfer zwischen den Herstellern auf der einen Seite und den Architekten, Tragwerksplanern, TGA-Planern und ausführenden Baufirmen auf der anderen Seite zu optimieren. Ziel ist die verstärkte Durchsetzung von innovativen, umweltverträglichen und zukunftsträchtigen Bauteilen für mehr Nachhaltigkeit im Bauwesen.

Auf diesen Internetseiten finden Sie erste Informationen über die Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten von Spannbeton-Fertigdecken und die direkten Kontakte zu unseren Mitgliedsunternehmen bei Ihnen vor Ort. Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne über unser Kontakformular zur Verfügung.

 

Aktuelles
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Aktualisiert!
Die Sicherheit von Spannbeton-Fertigdecken bleibt dank der Industrierichtlinie erhalten


Es wurde in den vergangenen Monaten viel über das Urteil des Europäischen Gerichtshofes zur Bauproduktenverordnung berichtet und die Zukunft des Bauens sehr oft sehr schwarz gemalt. Einige, für die das Wasserglas jedoch nicht halb leer, sondern halb voll ist, suchten und fanden Lösungswege. Vor allem die Hersteller von Bauprodukten haben nach Lösungen gesucht und alle Anstrengungen unternommen, um das deutsche Sicherheitsniveau beizubehalten. So auch die Hersteller von Spannbeton-Fertigdecken. Dieses Produkt unterliegt der europäisch, harmonisierten Norm EN 1168 und die bisher geltenden Zulassungen verlieren im Oktober 2016 ihre Rechtsgültigkeit.
Initiiert durch den Bundesverband Spannbeton-Fertigdecken e.V. (BVSF) und die Forschungsgesellschaft VMM Spannbetonplatten GbR haben die deutschen Hersteller den Weg für die Spannbeton-Fertigdecken in die Zukunft geebnet. Unterstützung fanden sie dabei vom Ingenieurbüros H+P Ingenieure GmbH aus Aachen.
Mit dem, von H+P Ingenieure GmbH erstellten, gutachterlichen Vergleich der Zulassung mit der DIN EN 1168 konnte nachgewiesen werden, dass bei der Bemessung der Decken das bestehende Sicherheitsniveau auch ohne Zulassung mit wenigen Konkretisierungen und Hinweisen zur DIN EN 1168 erhalten bleibt. Diese Konkretisierungen und Hinweise finden sich in der hier veröffentlichten Industrierichtlinie wieder.
Die Präsentation der wesentlichen Grundlagen für die Richtlinie erfolgte auf dem Kolloquium für Spannbeton-Fertigdecken am 28. Juni 2016 an der Technischen Universität Brauchschweig. Vertreter der Wissenschaft, des DIBt, der Prüfingenieure, der Verwender und der Hersteller diskutierten die wichtigsten Punkte und waren sich einig, dass diese einen sinnvollen Rahmen für eine Industrierichtlinie liefern.
Alle Nachweise können mit vorhandenen und geltenden Normen (Eurocode 2, dessen nationalen Anwendungen und der EN 1168) sicher ausgeführt werden. Die Industrierichtlinie konkretisiert den Umgang mit den informativen Anhängen der EN 1168 und enthält Hinweise für die Nachweisführung. Sie soll bei allen Beteiligten, wie Planern, Bauausführenden und Bauaufsichtsbehörden dazu beitragen, das Vertrauen in das Produkt Spannbeton-Fertigdecke weiter zu stärken.

Überarbeitung der Industrierichtlinie 2017

Nachdem die Hersteller von Spannbeton-Fertigdecken im vergangenen September die Industrierichtlinie veröffentlichten, folgte eine rege Diskussion in unterschiedlichen Fachkreisen. Diese Diskussion führte zu den Änderungen in der Richtlinie.
Im Wesentlichen wurde der Inhalt ergänzt durch die Kapitel: Baustoffe, Bewertung der Konformität sowie einem Anhang mit einem Rechenmodell zum Nachweis der biegeweichen Auflagerung. Zudem wurden redaktionelle Änderungen vorgenommen.
Einige der Änderungen werden bereits im europäischen Normungsgremium diskutiert und sollen in dieser oder ähnlicher Form in die EN 1168 einfließen. Andere, wie beispielsweise die Ausführungshinweise, sollen in eine nationale Anwendungsnorm überführt werden, wozu die ersten Gespräche laufen.
Die Industrierichtlinie basiert auf der ehemaligen Zulassung, wurde durch neue Erkenntnisse ergänzt sowie angepasst und von vielen unterschiedlichen Fachkreisen diskutiert. Sie kann somit als Stand der Technik angesehen werden.  
Es bleibt zu beachten, dass die Anwendung der Industrierichtlinie freiwillig ist. Es besteht, ähnlich wie bei den bisher gültigen zusätzlichen Zulassungen, keine rechtliche Verbindlichkeit. Die Richtlinie ist, sofern sie zur Anwendung kommen soll, privatrechtlich zu vereinbaren. Wenn der Hersteller die Richtlinie anwendet, wird er dies durch eine Herstellererklärung erklären und in den Lieferunterlagen darauf verweisen.

Industrierichtlinie_Spannbeton-Fertigdecken_2017.pdf 

Weitere Informationen zum Einbau von Spannbeton-Fertigdecken finden Sie in unseren Technischen Merkblättern hier

 


 

Serielles und vorgefertigtes Bauen im Geschosswohnungsbau

Eine neue Studie, vom Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen in Auftrag gegeben, belegt, dass serielle und vorgefertigte Bauweisen im Geschosswohnungsbau immer Vorteile bringen!

Ansprechender Geschosswohnungsbau mit Betonfertigteilen in Dänemark wie bei dieser Wohnanlage am Hafen von Aarhus kein Widerspruch. Hohe Qualität und schneller Baufortschritt sind die ausschlaggebenden Argumente.
Im Rahmen einer Marktstudie hat die Beratungsgesellschaft für Wohnen, Immobilien, Stadtentwicklung mbH „Analyse & Konzepte“ für den Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW) und den Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V. (vtw) nach den Chancen für serielles Bauen im Wohnungsbau am Markt gefragt.

Nach den Ergebnissen dieser Marktstudie bietet das serielle Bauen gute Potenziale, um bei der Errichtung und Sanierung von Mehrfamilienhäusern direkt oder indirekt Kosten zu reduzieren. Bis zu 20% der Bauwerks- und Baunebenkosten sind laut überschlägiger Kostenanalyse möglich und wenn auch die Größe der Bauvorhaben und der Wiederholungsfaktor der Bauteile eine entscheidende Rolle spielt, nennenswerte Einsparpotentiale sind bereits bei kleineren Bauprojekten zu erzielen.

Neben dem Aspekt der direkten Kosteneinsparungen, so die Autoren weiter, sind es auch die indirekten Effekte wie die Verkürzung von Bauzeiten und eine verbesserte Qualitätssicherung, die für das serielle und vorgefertigte Bauen im Geschosswohnungsbau sprechen.

Wo liegen die Vorteile serieller Bauweisen?

  • Mengen- bzw. Skaleneffekte durch eine größere Anzahl von Wohnungen
  • hohe Präzision und gleichbleibende Qualität der Bauteile
  • „Just-in-time-Prinzip“ und damit geringere Lagerungskosten
  • größere Witterungsunabhängigkeit      

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel

 
2018  Spannbeton-Fertigdecken