Herzlich willkommen beim BVSF!

Seit 1994 unterstützt der Bundesverband Spannbeton-Fertigdecken e.V. (BVSF) seine Mitgliedsunternehmen, um den Bekanntheitsgrad von Spannbeton-Fertigdecken zu erhöhen und den Wissenstransfer zwischen den Herstellern auf der einen Seite und den Architekten, Tragwerksplanern, TGA-Planern und ausführenden Baufirmen auf der anderen Seite zu optimieren. Ziel ist die verstärkte Durchsetzung von innovativen, umweltverträglichen und zukunftsträchtigen Bauteilen für mehr Nachhaltigkeit im Bauwesen.

Auf diesen Webseiten finden Sie erste Informationen über die Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten von Spannbeton-Fertigdecken, hilfreiche Technische Merkblätter und die direkten Kontakte zu unseren Mitgliedsunternehmen bei Ihnen vor Ort. Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne über unser Kontakformular zur Verfügung.

 

 

Aktuelles


Deckensysteme entscheiden über ökologische Fußabdrücke von Gebäuden

Mehr als 40% der Primärenergie und 40% der CO2-Emissionen stecken im Rohbau in den Betondecken. Damit bestimmt die Entscheidung für ein Deckensystem maßgeblich den ökologischen Fußabdruck des Gebäudes.

Die Unterschiede sind gravierend. Das beginnt bereits beim Materialeinsatz. In Deutschland werden immer noch überwiegend massive Deckensysteme – Halbfertigteildecken oder Ortbetondecken – verwendet, Bauweisen, die in unseren europäischen Nachbarländern längst von ressourceneffizienteren vorgespannten Hohlkörperdecken, sogenannte Spannbeton-Fertigdecken, verdrängt worden sind. Anders als bei Massivdecken wird bei diesen Decken Beton nur dort eingesetzt, wo er statisch erforderlich ist. Das reduziert nicht nur das Gesamtgewicht des Gebäudes, es spart auch bis zu 50% Beton. Beim Stahl ist es noch gravierender. Durch das industrielle Vorspannverfahren und das geringere Deckengewicht kann auf 70% der Bewehrung verzichtet werden. Diese Materialeinsparungen reduzieren natürlich auch die Treibhausgasemissionen und den Energieeinsatz. Mit Spannbeton-Fertigdecken werden 20% weniger CO2 ausgestoßen und 20% weniger Energie eingesetzt als bei massiven Betondecken.

Die Life Cycle Engineering Experts GmbH (LCEE) aus Darmstadt hat diese abstrakten Daten im Auftrag von DW SYSTEMBAU GEMBH anhand eines Mustergebäudes anschaulich aufbereitet.

Für ein Mehrfamilienhaus mit üblichen Lastansätzen und Deckenspannweiten von 6,50 m lassen sich durch den Einsatz von Spannbeton-Fertigdecken anstelle einer gleichwertigen Massivdecke allein bei der Herstellung (LCA-Module A1-A3) bei einer Fläche von 1.000 m²

  • 18.000 kg CO2-Äq. einsparen, was der jährlichen Speicherfähigkeit von fast 1.500 ausgewachsenen Buchen entspricht (www.co2online.de/service/klima-orakel-uebersicht)
  • 125 m³ bzw. 300 t Beton einsparen, was dem Körpergewicht von 50 ausgewachsenen Elefantenbullen entspricht (www.wwf-junior.de)
  • 128.000 MJ bzw. 35.000 KWh Primärenergie einsparen, oder einer Menge, die für die Stromversorgung (ohne Warmwasser) eines Einfamilienhauses mit einer 4-köpfigen Familie durchschnittlich für fast 9 Jahre ausreicht. (energie.web.de/ratgeber)
  • 15,2 t Stahl einsparen, was einem Stabstahl ø 10 von fast 25 km Länge entspricht.

Die ausführliche Dokumentation zum Ökobilanzvergleich von LCEE finden Sie unter www.dw-systembau.de/service/downloads.


Werterhaltender Rückbau statt materialvernichtender Abbruch

„Noch schöner als Visionen zu haben ist, sie zu verwirklichen.“

Lisz Hirn (*1984), österreichische Philosophin und Künstlerin

Der Bausektor verursacht ca. 50% des deutschen Abfallaufkommens, verbraucht ca. 40% aller Rohstoffe und ist für ca. 40% alle CO2-Emissionen verantwortlich. Damit ist der Bausektor der entscheidende Hebel, um unsere Klimaziele zu erreichen.

Eine Transformation ist zwingend erforderlich.

Dazu müssen Prozesse, die sich seit Jahrzehnten kaum verändert haben, hinterfragt und neu gedacht werden. Während in den letzten Jahren Sanierung und Dämmung als Maßnahmen für den Umweltschutz vorherrschten, kommen nun die Themen Ressourceneffizienz, Recycling und Kreislaufwirtschaft immer stärker in den Fokus. Die Baubranche muss Lösungen finden, wie sich bereits verbaute Materialien wiederverwenden lassen anstatt auf immer neue Rohstoffe zurückzugreifen und wie Bauteile in neuen Gebäuden erfasst und dokumentiert werden können.

Landet www.concular.de heute beim Gebäudeabriss fast alles als Abfall auf Mülldeponien oder als Befestigungsmaterial im Straßenbau, werden künftig Gebäude als Materiallager dienen: Werterhaltender Rückbau statt materialvernichtender Abbruch.

Klingt nach einer Vision, von der wir meilenweit entfernt sind. Falsch.

Bei Concular wird diese Vision bereits heute zur Realität. Concular hat eine Softwarelösung entwickelt, in der Gebäude und Materialien digital erfasst werden, um die Daten beim Rückbau zur Verfügung zu stellen, die dann mit den Anforderungsprofilen neuer Projekte abgeglichen werden können. Kommt es zum Deal, dann organisiert Concular den Transport die Materialien von der Rückbau- zur Neubaustelle und misst dabei das eingesparte CO2 und den vermiedenen Müll.

Erste Referenzen gibt es bereits. Dazu gehört die Mercedes Benz Arena in Stuttgart oder - ganz aktuell - die DuMont Kunsthalle in Düsseldorf.

Bauen mit Fertigteilen als Teil der Lösung

DW SYSTEMBAU glaubt an diese Version. „Wir unterstützen diese Idee und sind deshalb im Juni 2022 Concular Circularity Partner geworden“, so Vertriebsleiter Oliver Schoppmeier. „Wir beteiligen uns seit Jahren an Forschungsvorhaben, die sich mit dem zerstörungsfreien Rückbau und anschließendem Wiedereinbau unserer Spannbeton-Fertigdecken beschäftigen. Anders als Ortbetondecken haben wir mit unseren Deckenelementen diese Option, die in Zukunft – davon bin ich überzeugt – das Bauen ressourceneinsparender und klimafreundlicher machen wird“.     

Weitere Referenzobjekte und mehr Informationen, wie Concular arbeitet und wie sich alle Baubeteiligten an einem werterhaltenden Rückbau statt materialvernichtenden Abbruch einbringen können, finden Sie unter www.concular.de.


Wir haben ein neues Mitglied:

Tecnostrutture s.r.l
Alfredstr. 81
45130 Essen
+49 201 49020176

E-Mail sales(at)tecnostrutture.eu
Web www.tecnostrutture.eu

Die Unternehmung Tecnostrutture liefert einen Träger, der mit Spannbetonfertigteilplatten sehr gut harmoniert.


Die neue "punktum.betonbauteile" ist da

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 4.2022 alles rund um das Thema "Zukunftssicherer Güterverkehr".

Alle 6 Ausgaben 2022 des Branchenmagazins für Betonfertigteile – Betonwaren – Betonwerkstein stehen unter dem Leitthema "Nachhaltig Bauen mit Betonbauteilen". Der BVSF und weitere Fach- und Landesverbände informieren darin zu aktuellen Branchenentwicklungen und Verbandspositionen rund um die Betonfertigteilindustrie sowie zu den Themenfeldern Technik, Wirtschaftspolitik und Öffentlichkeitsarbeit, Recht, Aus- und Weiterbildung, Veranstaltungen und Forschung.

Lesen Sie alles Wissenswerte in unserem Magazin punktum.betonbauteile

 


DW SYSTEMBAU erhält die CSC-Zertifizierung in Silber

Das Concrete Sustainability Council (CSC) ist ein weltweites Zertifizierungssystem für Unternehmen im Bereich Beton, Zement und Gesteinskörnung, das Aufschluss darüber gibt, inwieweit Unternehmen ökologisch, sozial und ökonomisch verantwortlich handeln.

DW SYSTEMBAU hat als erster und bislang einziger deutscher Spannbeton-Fertigdecken-Hersteller sein BRESPA®-Deckenwerk in Schneverdingen CSC-zertifizieren lassen und ist im Mai 2022 von der KIWA als Zertifizierungsstelle mit dem Silber-Level ausgezeichnet worden. Die Zertifizierung umfasst die Kategorien Management, Umwelt, soziale Aspekte der Nachhaltigkeit sowie Ökonomie und Produktketten.

Die Ergebnisse der CSC-Zertifizierung liefert DW SYSTEMBAU die notwendigen Informationen, seine Prozesse in der Fertigung weiter zu verbessern und den ökologischen Fußabdruck weiter zu reduzieren. Damit wird das Bauen mit BRESPA®-Decken noch nachhaltiger. Das sehen auch die internationalen Gebäudezertifizierungssysteme wie DGNB, LEED und BREEAM, die Produkte aus CSC-zertifizierten Produktionsstätten bevorzugen. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) z. B. hat die CSC-Zertifizierung in Gold und in Silber als Standard im DGNB-Umweltkriterium ENV 1.3 „Nachhaltige Ressourcengewinnung“ in der Qualitätsstufe 1.2 anerkannt. Dadurch sind die BRESPA®-Decken im Zertifizierungssystem der DGNB anrechenbar und helfen Bauherren, zusätzliche Punkte im Zertifizierungsprozess ihrer Gebäude zu generieren.

„Damit haben wir nicht nur das notwendige Rüstzeug, die Produktion in unserem Werk für die kommenden Herausforderungen fit zu machen, wir verbessern auch die Absatzchancen unserer Decken. Ein Ergebnis, auf das wir stolz sind. Es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so das positive Resümee von Predrag Gataric, Geschäftsführer bei DW SYSTEMBAU.     

Weitere Informationen dazu unter www.dw-systembau.de, www.csc-zertifizierung.de und www.dgnb-system.de.

 




Vom HO-Warenhaus zum Next-Generation-Office

Das UP! ist das neue bauliche Highlight in Berlin-Friedrichshain

2016 gewann JASPER ARCHITECTS den Wettbewerb für eine Gesamtneugestaltung des 1979 erbauten ehemaligen Einkaufszentrums „Centrum Warenhaus“ der DDR, um diesen massiven quadratischen Baustein von 80m x 80m in nutzbare Büroflächen zu verwandeln.

Lesen Sie mehr dazu in der Rubrik Referenzen


"Variowohnen" - Topmodernes Studentenwohnheim am Campus in Bochum

Bezahlbarer Wohnraum für Studierende und Auszubildende, der sich flexibel auch für andere Nutzungen umgestalten lässt und dabei ökologisch wie ökonomisch überzeugt.

Lesen Sie mehr dazu in der Rubrik Referenzen


Klimaschutz ist kein Randthema mehr

Spätestens seit Greta Thunberg und die „Fridays for Future”-Bewegung die Notwendigkeit des aktiven Klimaschutzes einfordern, ist die breite Gesellschaft aufgefordert, sich über ihren Beitrag zum Klimawandel Gedanken zu machen.

Lesen Sie alles Wissenswerte in unserem Magazin AKTUELL


Neue BVSF-Broschüren erschienen

Eine nachhaltige und ressourcenschonende Bauweise wird von immer größerer Bedeutung. Die Verwendung von Spannbeton-Fertigdecken kann dabei einen wertvollen Beitrag leisten. Dazu informiert der BVSF in zwei neuen Broschüren:

 

Broschüre "Kreislaufwirtschaft in der Baubranche"

Mit fast einem Drittel der weltweiten Abfallmenge zählt die Baubranche zu den ressourcenintensivsten Wirtschaftszweigen überhaupt. Politik und Öffentlichkeit erhöhen den Druck, Baumaterialien sollen trennbar und wiederverwendbar sein. Und tatsächlich, es tut sich etwas! In Forschungsprojekten werden rückbaubare Verbindungsmittel erprobt und erste Wohnprojekte entstehen, in denen 90 % aller verbauten Materialien ohne nennenswerten Wertverlust wiederverwendet werden können. Dazu zählen auch die eingesetzten Spannbeton-Fertigdecken.

 

Broschüre "Prinzipien des nachhaltigen Konstruierens bei Geschossbauten"

Grundlage ist die Dissertation von Dr.-Ing. Christopher Kämereit (2019), in der für ein Wohn- und Geschäftshaus unterschiedliche Konstruktionsvarianten auf ihrer Anpassungsfähigkeit und Erweiterbarkeit untersucht wurden. Für das aus ökologischer und ökonomischer Sicht optimiert Tragwerk schlägt der Autor Spannbeton-Fertigdecken vor.

Lesen Sie alles Wissenswerte in unseren neuen Broschüren

 


Neue Führungsspitze beim Bundesverband Spannbeton-Fertigdecken

Hartmut Fach ist neuer Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Spannbeton-Fertigdecken e.V. (BVSF). Die Mitgliederversammlung wählte den Architekten einstimmig in der Mitgliederversammlung am 28. September 2020 in das Ehrenamt.

Dipl.-Ing. (FH) Architekt Hartmut Fach ist seit 2001 als Leiter der Öffentlichkeitsarbeit für das BVSF-Mitgliedsunternehmen DW SYSTEMBAU GMBH tätig und engagiert sich seit Jahren stark im BVSF in den Arbeitskreisen Marketing sowie in zahlreichen Fachvorträgen für das Image von Spannbeton-Fertigdecken. Er folgt in seinem neuen Ehrenamt auf Holger Löbig, ehem. Vertriebsleiter der DW SYSTEMBAU GMBH, der sich seit 2016 für den Bundesverband stark gemacht hat. So war er beispielsweise maßgebend verantwortlich für den Messeauftritt bei der Bau 2019 im München. Der Verband freut sich nun auf die Zusammenarbeit mit Hartmut Fach und wünscht ihm für seine neue Tätigkeit alles Gute!

 

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